Bankkarte, ec-Karte bzw. Maestrokarte, Kreditkarte oder andere Karte verloren oder gestohlen? Lassen Sie die Karte umgehend sperren! Wenn Sie die passende Telefonnummer nicht parat haben, versuchen Sie die 116 116. Der Sperr e.V. bietet hier eine zentrale Vermittlungsstelle zum Sperren der ec-Karte, Kreditkarte und anderer Karten, aber auch von Handy und digitaler Signatur. Denken Sie daran, sich nach dem Sperren Ersatz ausstellen zu lassen. Sprechen Sie auf jeden Fall auch mit Ihrer Bank.
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Eine britische Forschergruppe an der Cambridge University hat vorgestern eine Schwäche des EMV-Verfahrens zur PIN-basierten Kartenzahlung offengelegt. Der Security Group gelang es, eine EMV-Chipkarte so zu manipulieren, dass sie vom Bezahlterminal mit einer beliebigen PIN akzeptiert wurde.
Die Kreditkartenbranche der USA erschüttert seit einigen Wochen ein Datendiebstahl gigantischen Ausmaßes. Hackern gelang es, den börsennotierten amerikanischen Acquirer Heartland auszuspionieren. Sie installierten eine Spionagesoftware auf einem zentralen, kartendatenverarbeitenden System. Es gelang ihnen über vermutlich mehrere Monate hinweg, Kartendaten (Karteninhaber, Kartennummer, Kartengültigkeit) zu erbeuten. Heartland verarbeitet monatlich etwa 100 Millionen Kartentransaktionen von etwa 175.000 Händlern. Damit dürfte der Negativrekord aus dem Fall TJX übertroffen worden sein.
In Deutschland zeitigt die Kartenzahlung per Geheimzahl eine positive Wirkung auf die Schadensbilanz. Im bargeldlosen Zahlungsverkehr gingen die Betrugsfälle zwischen 2005 und 2006 um knapp 20 Prozent zurück.
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Wer halbwegs geschärften Blickes an Geldautomaten oder Supermarktkassen vorbeigeht hat sie bestimmt schon erspäht: die PIN (Geheimzahl) fremder Leute. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Denn die Sichtschutz-Vorrichtungen der Geldautomaten und PIN-Pads sind selten eine wirksame Abschirmung gegen den Blick über die Schulter – wenn sie denn überhaupt vorhanden sind. Also sind alle diejenigen Verbraucher potentielle Betrugsopfer, die in der Schule nicht gelernt haben, dass zur Eingabe der Geheimzahl die freie Hand schützend über die Tastatur gelegt werden muss. Der PIN-Klau geht um.
Das IT-Magazin Golem berichtet nun von der Idee eines Forscherteams der Universität Stanford, mit der dem betrügerischen Blick über die Schulter, dem „Shoulder Surfing“, beigekommen werden könnte.
In Deutschland wurden im Jahr 2006 etwa 300 Fälle von manipulierten Geldautomaten bekannt. Hinzu kommen seit dem Jahr 2007 Fälle, in denen die Bezahlterminals in Geschäften so manipuliert wurden, dass sie die Kartendaten und Geheimzahlen preisgaben. Hier findet sich eine Übersicht über die von der Berichterstattung der zvt-news.de abgedeckten Fälle.
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Über 100 Geschädigte, Gesamtschaden über 100.000 Euro
In der letzten Aprilhälfte wurde im baden-württembergischen Güglingen wohl um die 100 Kunden der Volksbank Opfer einer -> Skimming-Attacke. Unbekannte manipulierten im Vorraum zum Geldautomaten das Gerät, durch das die Karte gezogen werden muss, um die Tür zum Raum mit dem Geldautomaten zu öffnen.
Über 300 Fälle von manipulierten Geldautomaten wurden allein in Deutschland im letzten Jahr bekannt. Die Masche ist dabei immer ähnlich: die Täter montieren eine -> Skimming-Gerätschaft (Skimmer) zum Auslesen der Magnetstreifendaten vor den Kartenschlitz und bringen zum Ausspionieren der Geheimzahl (PIN) eine falsche Tastatur oder eine Spionkamera an. Die erbeuteten Daten schicken sie per Email oder SMS ins Ausland, wo Mittäter mit gefälschten Karten die Konten der Opfer plündern. In einem aktuellen Fall gelang es, die Täter bei der Installation und Demontage ihrer Spionagegerätschaften zu filmen:
Täter bei Anbringung einer Spionkamera (Quelle: Polizei Bonn)
Täter bei Demontage der Spionkamera (Quelle: Polizei Bonn)
Frontpanel-Attrappe für Postbank-Automaten.
(Foto: Kripo)
In Hanau manipulierten Unbekannte zwischen dem 18.5. und dem 21.5.2007 einen Bankautomaten der Postbank am Kanalplatz. Sie versuchten, mit einer Spionagevorrichtung an die Kartendaten und Geheimnummern von Bankkunden zu gelangen.
Der Aufmerksamkeit eines sechsundfünfzigjährigen Kellenhuseners ist zu verdanken, dass am späten Nachmittag des 20.5.2007 die Manipulation eines Geldautomaten der SEB Bank am Kaufhof an der Brandenbaumer Landstraße in Lübeck entdeckt wurde. Dem cleveren Bankkunden fiel der sog. -> Skimming-Vorsatz auf (Skimmer, engl. für "Abschöpfer", siehe Abbildung), den die Täter zum Ausspionieren der Kartendaten vor den echten Kartenschlitz am Bankautomaten montiert hatten.
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Wenn Sie am Geldautomaten oder im Supermarkt an einem sogenannten PIN-Pad Ihre Geheimzahl (PIN) eingeben, sollten Sie wissen, dass es eine Reihe von Betrügern und Betrügerinnen darauf abgesehen hat, genau diese Geheimzahl auszuspähen. Gelingt den Gangstern diese Spionage, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Opfer eines Kartendiebstahls oder Kartenbetrugs werden. Zur eigenen Sicherheit sollten Sie daher beim Eintippen der Geheimzahl unbedingt ein paar Regeln beachten. Die wichtigste Regel lautet, dass Sie bei der Eingabe der PIN das Tastenfeld unbedingt mit Ihrer freien Hand abdecken sollten. So erschweren Sie es Dritten, Ihre Eingabe der Geheimzahl per Kamera, Fernglas oder Schulterblick einzusehen.
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Die NRWZ berichtet über die Manipulation eines Geldautomaten der Kreissparkasse Rottweil in der Königstraße im baden-württembergischen Rottweil. Wie der Pressesprecher der Rottweiler Polizei, Ulrich Effenberger, der Zeitung mitteilte, brachten unbekannte Täter jeweils nach Feierabend für einige Stunden eine sogenannte -> Skimming-Apparatur nebst Spionagekamera am Geldautomaten an.
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Die ec-Karte gilt als eine der sichersten Bankkarten der Welt. Dennoch wird sie in den letzten Monaten in einer bislang nicht dagewesenen Dimension zum Kartenbetrug ausgenutzt. Eine Betrüger-Bande ist in der Lage Bezahlterminals so zu manipulieren, dass sie ihnen die Kartendaten und Geheimzahlen frei Haus liefern. Mit diesen Daten plündert die Bande dann die Konten derjenigen Kunden, die an den manipulierten Bezahlterminals mit ec-Karte und Geheimzahl gezahlt haben.
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Zu dem gestern bekanntgewordenen Betrugsfall mit einem manipuliertem Zahlungsverkehrsterminal im Osten Kassels veröffentlicht die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) heute Details. Betroffen waren Kunden der Gärtnerei Omonsky im Kasseler Stadtteil Bettenhausen, die seit dem 2. April bargeldlos per ec-Karte und Geheimzahl bezahlt haben.
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